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Themenstarter Themenstarter

1

Montag, 29. Oktober 2012, 14:39

Kiefertumor

Hallo, ich bin neu hier, bin auf die Seite hier gestoßen, weil das Thema anscheinend schon öfters hier thematisiert wurde. Anscheinend ist ein Kiefertumor garnicht so selten. Meine Katze ist 11 und hat am unter Kiefer einen Tumor. Weil er seine Zunge öfters rausgestreckt hat, sind wir zum Tierarzt. Nach einer Zahnop kam die Diagnose. Der Tierarzt gab uns die komplette Schuld, dass wir zu Spät gekommen sind. Der Kieferknochen ist schon angegriffen.
Er wollte unseren Schatz sofort einschläfern und gab ihm nichtmehr als 3 Tage. Wir waren völlig entsetzt, als wir ihn frühs abgegeben haben, war er putzmunter, machte seinen morgendliche Rituale ( uns alle ab 5 Uhr aus dem Bett zu werfen ) und jetzt sollten wir ihn einschläfern lassen! ? Das kam für uns garnicht in Frage. Natürlich wollen wir nicht, dass er leidet. Aber er hat überhaupt keine Anzeichen von Schmerzen gemacht... Wir haben uns dann nochmal eine zweit Meinung in einer richtigen Tierklinik eingeholt, sie haben ihn geröngt und es stimmt, der Kieferknochen ist schon teilweise zerstört, aber sie meinten, wir hätten diesen langsamen Prozess garnicht merken können, er braucht keine Schmerzmittel( ganz entgegen der Meinung vom Tierarzt) und meinte wir sollten ihm mit viel Liebe noch schöne Wochen / Monate geben. Das ist jetz 4 Wochen her. Unser Schatz frisst, putzt und schnurrt fleißig. Er ist mittlerweile ganz der alte. Zwar weigert er sich heftig gegen die homeäphätischen Spritzen, die den Wachstum von Tumor verlangsamen sollen, aber er genießt sein Leben in vollen Zügen. Manchmal will man ganz vergessen, dass er nicht mehr viel Zeit hat! Jetzt meine eigentliche Frage : Woran merke ich dass er schmerzen hat ? Er ist sehr anhänglich und die ganze Zeit um uns rum, wir hätten auch schon vorher merken müssen dass etwas nicht stimmt ( wir machen uns solche vorwürfe :() Gibt es andere anzeichen als Fressen, Putzen, Zurückziehen, die mir zeigen dass es meiner Katze nicht gut geht ? Ab wann ist der Punkt, wo wir ihn erlösen müssen ?
Ich freue mich über jede Antwort

Minewitt

Moderator

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2

Montag, 29. Oktober 2012, 16:45

Im letzten Winter habe ich diese Frage gleich zweimal hintereinander mit mir herumgetragen. Eigentlich weiß ich, solange die Situation gar nicht eintritt, dass meine Rasselbande mir den richtigen Zeitpunkt genau zeigt. So deutlich, dass er nicht zu übersehen ist. Trotzdem hab ich auch immer wieder diese Angst. Festmachen kann man es eigentlich nicht. Jedes zeigt es auf seine Art, verlass dich auf dein Gefühl und dein Katzentier, auch wenn es nicht leicht ist. Allein dass du diese Frage stellst, zeigt ja du achtest auf ihn und nicht auf dich dabei. Ich denke darum geht es in erster Linie, sich selbst zurückstellen. Dann merkt man es einfach.
Liebe Grüße von Birte
Peefke, Matilde und Lilu








Nala

Katzenmami

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3

Montag, 29. Oktober 2012, 20:20

Ich stimme da Birte voll zu, du merkst es einfach, man kann das schlecht beschreiben. Keiner kennt deine Katze so gut wie du und daher wirst du es sicher merken.

Natürlich kann man auf äußere Anzeichen wie das allgemeine Verhalten achten, gibt es da Abweichungen, frisst sie nicht mehr so gut, trinkt sie mehr als sonst, schläft sie mehr, ist sie ruhiger uvm. Denn selbst wenn sie schnurrt, kann sie Schmerzen haben. Das Schnurren ist nicht nur ein Zeichen des Wohlbehagens, sondern verstärkt auch den Selbstheilungsprozess und beruhigt die Katze selbst.

Einen gezielten Zeitpunkt sie zu erlösen kann man nicht so einfach pauschal bestimmen. Das wirst du zusammen mit dem TA deines Vertrauens entscheiden müssen.

Ich wünsche euch noch ganz viel Zeit zusammen!

Edit:
Wie ich eben sehe, hast du deine Frage doppelt gepostet, von daher werde ich dir nur hier antworten, es macht wenig Sinn, das hin und her zu kopieren......
Liebe Grüße
Margot und die cats

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Themenstarter Themenstarter

4

Dienstag, 30. Oktober 2012, 08:50

okay, danke für die Antworten. Ich finde das so schrecklich, dass wenn es doch mehrere Katzen haben, keine Heilungsmethoden gibt ! Bei Menschen kann man doch bestimmt auch, den Knochen ersetzen und den Tumor wegschneiden...

ASL

Katzenexpertin

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Wohnort: in der Nähe von Bonn

5

Dienstag, 30. Oktober 2012, 19:23

RE: Kiefertumor

Ab wann ist der Punkt, wo wir ihn erlösen müssen ?
Ich freue mich über jede Antwort


das ist wohl die schwerste Frage, die sich ein Katzenbesitzer stellen kann/muss -
Katzen sind Weltmeister im "Verdrängen", sie schnurren noch, auch, wenn sie schon todkrank sind

wenn sie sich wirklich zurückzieht, versteckt, nicht mehr angefasst werden will, nicht mehr aufsteht, nicht mehr frisst/trinkt, -
wenn man das Gefühl hat, jede Berührung ist offfenbar nur Qual für sie - ja, dann sollte man sie vllt. gehen lassen (können)
ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos !

liebe Grüße aus dem Rheinland

Mia + Marco

Heidegeist

Superdosi-Mama

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Beiträge: 189

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6

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 14:25

Es gibt viele Tumore die kann man entfernen, aber es gibt auch viele, da geht das nicht so einfach. Ich hatte selber eine Fellnase, wo sich der Kiefer aufgelöst hatte, ohne dass ich irgendwas geahnt habe. Katzen können ihre Schmerzen sehr gut verstecken.

Am Kiefer kann man nix erneuern, da würde man die Stelle entfernen und die Katze hätte eventuell keine Lebensqualität mehr, da sie ihre Nahrung nicht mehr wie gewohnt aufnehmen kann.

Wann der Zeitpunkt da ist, um sein Tier gehen zulassen, wurde hier ja schon geschrieben. Zur Zeit habe ich auch einen Kater hier, wo ich ständig am beobachten bin, wann er mir das anzeigt( er hat einen Tumor hinter dem Auge). Es geht ganz heftig an die Nieren, man sieht ihm an, er hat seine Wehwehchen und es scheint ihm manchmal echt nicht so gut zu gehen, aber er frißt, spielt, geht nach draußen und ist unsagbar glücklich, wenn er mit seinen Menschen kuscheln kann.
Liebe Grüße
Meike und die Heidgeister

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Themenstarter Themenstarter

7

Sonntag, 4. November 2012, 10:10

Der Arzt meinte wir sollen ihm blos kein hartes Futter geben, weil sonst der Kiefer brechen könnte ! In der Tierklinik meinten sie, von einem Kieferbruch hätten sie noch nie etwas gehört. Wir haben ihn vorsichtshalber alles klein gestampft, püriert, etc und auf Trockenfutter verzichtet. Seit gestern will er das nichtmehr essen, wir haben ihm wieder Futter mit '' bröckeles'' gegeben. Das hat er gegessen. Er isst weniger :( .... Hält aber trotzdem sein Gewicht, weil er jeden Tag 3 Scheiben Käse kriegt oder mehr ....

Minewitt

Moderator

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8

Sonntag, 4. November 2012, 22:05

Was bekommt er denn für Futter?

Kannst dir ja mal den Link hier anschauen, vielleicht hilft es ihm - http://www.tier.tv/wissen/sonstiges/alte…andlung.16.html
Hab mir für meine Hündin da etwas rausgezogen, sie hatte einen Lebertumor. Gut ein Jahr haben wir so noch heraus geholt und es ging ihr wirklich ganz gut dabei. Drei kurze Krisen hatten wir, weil Virenerkrankungen dazu kamen. Durch den Tumor werden sie halt empfindlicher und fangen sich fix etwas ein.
Liebe Grüße von Birte
Peefke, Matilde und Lilu







Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Minewitt« (4. November 2012, 22:11)


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Themenstarter Themenstarter

9

Dienstag, 6. November 2012, 19:35

Man kann seinen Kiefer schrumpfen sehen, er ist nur noch auf der rechten Seite da ... wir geben ihm jetzt nur noch Schmerzmittel ... ich denke der Zeitpunkt wird bald kommen :/ :/

Little Cat

Super Moderator

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10

Mittwoch, 7. November 2012, 10:48

Ohje das tut mir leid,aber ich bin sicher ihr tut das beste für ihn........ :(
Liebe Grüße Kerstin mit Balou und Caruso :love:








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11

Donnerstag, 8. November 2012, 09:35

Man kann seinen Kiefer schrumpfen sehen, er ist nur noch auf der rechten Seite da ... wir geben ihm jetzt nur noch Schmerzmittel ... ich denke der Zeitpunkt wird bald kommen :/ :/


Ich weiß gar nicht, was ich Dir sagen soll. Ich wünsche Dir viel Kraft, Du wirst wissen, wann es soweit ist.

Minewitt

Moderator

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Beiträge: 751

12

Donnerstag, 8. November 2012, 17:06

*drückt lieb* Denke an Euch und wünsche mir sehr, dass ihr noch schöne kuschlige Tage zusammen habt.
Liebe Grüße von Birte
Peefke, Matilde und Lilu








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