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Nala

Katzenmami

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Montag, 28. September 2009, 19:40

Katzenseuche

Die gefährlichste Krankheit, von der unsere
„Samtpfoten“ getroffen werden können, ist die „Panleukopenie“, die auch als
Katzenseuche bekannt ist. Übertragen wird diese, oft tödlich verlaufende
Erkrankung, durch den Parvovirus, der sich über Kot und Urin, sowie durch das
Nasensekret des Tieres, immer weiter ausbreiten kann. Die Inkubationszeit( Zeit
zwischen der Infektion und dem ersten Krankheitssymptom) liegt zwischen 2 und 10
Tagen.

Krankheitsbeschreibung:
Der gefährliche und äußerst
widerstandsfähige Virus befällt hauptsächlich die Darmzellen, das Knochenmark
und das Lymphsystem, verursacht eine Abnahme der weißen Blutkörperchen und
schwächt so das Immunsystem. Das Tier erbricht und wird von schweren Durchfällen
geplagt, die schleimig und blutig sein können. Die Körpertemperatur steigt
zunächst bis ca. 40°C an, normalisiert sich einige Tage später wieder, um dann
noch einmal extrem zu steigen. Wird das Tier nicht rechtzeitig vom Tierarzt
behandelt, überlebt es diese Viruserkrankung nicht.

Bei der Panleukopenie ist
der so genannte „perakute Verlauf“ besonders gefürchtet. Die Katze erscheint
völlig normal und ausgeglichen, und doch kann bei dieser Erkrankung, innerhalb
weniger Stunden, der Tod des Tieres, durch Schock, eintreten. Nur eine Impfung
der Katze kann einen verlässlichen Schutz vor der Katzenseuche
bieten.

Erkennen der Krankheit, Diagnose und Merkmale:
Wichtig ist,
sein Tier immer wieder genau zu beobachten, denn dann besteht eine gute Chance,
die ersten Anzeichen rechtzeitig zu erkennen. Befallen werden können Tiere in
jedem Alter, doch bei Tieren unter 2 Jahren wurde die Katzenseuche am häufigsten
diagnostiziert. Es ist sogar eine Infektion des ungeborenen Tieres im Mutterleib
möglich.

Sind Tiere befallen, wirken sie lustlos, matt und teilnahmslos.
Sie verweigern das Futter und erbrechen immer wieder. Es stellen sich Durchfälle
ein, wodurch eine Austrocknung der Katze erfolgen kann, und es kommt zu
Fieberschüben, bis schließlich der Tod eintritt. Nur eine schnelle Behandlung
durch den Tierarzt kann das Tier retten. Bei der Diagnose wird das Alter des
Tieres, das ev. Fehlen der Impfung und die beobachteten Symptome
berücksichtigt.

Der Tierarzt kann, mit Hilfe eines Tests, am frischen Tierkot
die Erkrankung nachweisen oder über eine Blutuntersuchung den Leukozytenabbau im
Blut feststellen. Gezielte Untersuchungen des Dünndarms, der Lunge, Niere und
Milz können ebenfalls über die Erkrankung aufklären.

Behandlung:
Wenn eine Katze erkrankt ist wird als erstes versucht, das Tier zu stabilisieren und
seine Kräfte durch eine Dauertropfinfusion wieder aufzubauen. Die Infusion ist
mit einer Salzlösung und auch mit Traubenzucker angereichert. Starke Durchfälle
können zu einem hohen Eiweißverlust führen. In diesem Fall wird häufig eine
Blutübertragung vorgenommen. Welche Maßnahme ergriffen werden müssen,
entscheidet der Tierarzt. Um das Abwehrsystem zu stärken und die Bildung
krankmachender Bakterien zu unterbinden, werden Antibiotika
eingesetzt.

Ist die Katze an einer Panleukopenie erkrankt, sind die
Heilungssaussichten abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und einer effektiven
Behandlung. Für die Gesundung einer Katze ist aber auch der Zeitpunkt der
Behandlung äußerst wichtig. Je früher die Katzenseuche bekämpft werden kann,
umso besser sind die Aussichten auf Heilung. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass
Katzen, die diese gefährliche Krankheit überlebt haben, nicht wieder an der
Infektion erkrankten.

Damit Tiere von dieser lebensbedrohlichen
Erkrankung verschont bleiben, sollten Katzenbesitzer ihre Tiere rechtzeitig
impfen lassen. Die Impfung wird bei 8-9 Wochen alten Katzenkindern vorgenommen
und nach einem weiteren Monat noch einmal aufgefrischt. Auch im weiteren Verlauf
des Katzenlebens sind Auffrischungen nötig, um eine Infektion zu verhindern.
Liebe Grüße
Margot und die cats

typ-17

Ernährungsspezi

Registrierungsdatum: 8. Oktober 2009

Beiträge: 223

Vorname: Melanie

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Ostfriesland

2

Montag, 9. November 2009, 21:02

Hallo...

Hab was supi interessantes gefunden.....

http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/st…esung/parvo.pdf

Ist zum Teil mit Hund, aber weiter unten kommt das Thema bei der Katze

lg
mel

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