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merkelp

Superdosi-Mama

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1

Dienstag, 10. Mai 2011, 12:28

Ich ziehe jetzt bei Euch ein

Wir hatten 19 Jahre lang einen Kater namens Jimmy, den wir leider eines Tages einschläfern lassen mußten. Danach wollten meine Eltern eigentlich keine Katze mehr haben. Doch eines Tages stand eine braun getigerte Katze im Garten meiner Eltern. Anfangs kam sie einmal täglich auf Stippvisite vorbei. Natürlich hat meine Mutter dann auch Katzenfutter gekauft und auf die Terasse gestellt.

Dann kam der Tag an dem (wie ich es schmunzelnd immer wieder sage) diese Katze bei meinen Eltern eingezogen ist. Es fing damit an, dass sie ins Haus ging und sich ein gemütliches Plätzchen gesucht hat und jetzt, 6 Jahre später, ist sie ein fester Bestandteil unserer Familie und lebt glücklich und zufrieden mit ihren selbst ausgesuchten Dosis (meinen Eltern) zusammen. Sie hört auf den Namen Jenny. :)

hatnefer

Medizinfrau

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2

Dienstag, 10. Mai 2011, 12:34

Eine süße Geschichte :) danke Petra :)

Aber zwischen dem was wir wollen und zwischen dem was unsere Katzen wollen, besteht manchmal ein himmelweiter Unterschied.

Und wer gewinnt, steht ja wohl fast immer außer Frage :D
Liebe Grüße
von
Nora, Lizzy, Sarah, Mischa, Smarty und Finjo
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Ralf

Cheffe

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3

Dienstag, 10. Mai 2011, 15:15

Schöne Geschichte - aber irgendwie ist der Ausgang immer klar, wenn eine Katze daran beteiligt ist.

Mein Kater Johnny war das ein bischen radikaler - hier das Zitat aus einem Thread, in dem ich hier mal die Geschichte geschrieben habe.


Ich selbst war früher eine ausgesprochener Hundefan - Katzen mochte ich zwar immer, aber heute ist das alles ganz anders.


Die Katze mit der sich mein "Katzenbewußtsein" veränderte war Johnny.
Wie ich zu Johnny kam:

Es war ein Spätsommertag und ich machte mit meinem Motorrad ein letzte Fahrt an den Möhnesee ins Sauerland - eine schöne Ecke für Heizer wie mich. Auf dem Rückweg kam ich zu einer meiner Lieblingskurven. Auf der kurzen Geraden zu sehr übersichtlichen Kurve beschleunigte ich nochmal auf ca. 230 km/h um dann beim Anbremsen das Bike für die Kurve zu stabilisieren - Knie raus, "hanging off" Position, einlenken - mit ca. 170 km/h geht es rein in die Kurve, das Kneepad ist am schleifen - alles passt! Da geht das Herz auf. Die Kurve endet, aus dem Augenwinkel nehme ich etwas wahr - instinktiv bremse ich das Bike zusammen, der Vorderreifen wimmert, meine Handgelenke werden extrem belastet - ich komme zum stehen. Mitten auf der Straße stehe ich mit meinem Bike. Seitenständer raus runter vom Hobel, Visier hoch - vor meinem Vordereifen - ca. 15 cm davor!!! sitzt ein kleiner ca. 10 Wochen junger, grau/weißer Kater - völlig ungerührt von der Situation. "Was bist du denn für ein Johnny???" entfährt es mir mit schlotterigen Beinen. "Miu" war seine Antwort. Ich nahm ihn hoch und steckte ihn in mein Kombioberteil und schob mein Bike an die Seite. Weit und breit nichts zu sehen - was nun?

Ich setzte meinen Helm ab, machte meine Sitzbank auf und holte ein paar Expantergummis raus. Auf den Tank kam mein T-Shirt darauf mein Helm, mit der Öffnung nach unten, darüber die Expandergummi. Visier auf, Johnny rein, Visier zu. Sonnenbrille auf und in leichter Fahrt Richtung nächster Ortschaft. Plötzlich lag auf der rechten Seite ein Bauernhof - rechts ran. Nur von hier konnte der kleine Mann stammen. Der Bauer des Hofes verneinte schnell auf die Frage, ob der Kleine von hier stammte - "aber den kannst ja hier ins Heu schmeissen, der Winter macht den schon kaputt!" - Ich dacht nur "A......ch" - einen Karton wollte er auch nicht für mich haben...

So machten wir uns auf den Weg in die nächste Ortschaft - hier wurde wir zwar nicht für einen Karton fündig, aber wir trafen auf einen Bekannten, aus Düsseldorf, der auf seiner Harley einen zweiten Helm mitführte - Den setzte ich mir auf und dann ging es auf die Autobahn und nach Düsselorf. Ihr werdet es nicht glauben: Johnny schlief auf der ganzen Fahrt und beobachtete ab der Abfahrt Düsseldorf den Verkehr - kein bisschen Stress!

Zu Hause angekommen verliebte sich Bully, ein 73cm schulterhoher Doggen-Pitbull-Rottweiler-Labrador-Mischling in den Kleinen und sie wurden die besten Freunde die man sich vorstellen kann - von der ersten Sekunde an. Das Johnny nicht mehr von uns weg mußte, war mir schon klar, als der Bauer seine Texte ablies.

Seit dieser Zeit habe ich meine Heizerei eingestellt und meinen Drang nur noch auf Rennstrecken ausgelebt, Katzen mit anderen Augen gesehen und mich am Ende dieser Tierspezies gänzlich verschrieben. Ohne eine Katze an meiner Seite würde mir mein Leben nicht mehr soviel Freude machen. Gerade wenn es mir schlecht geht merke ich, wieviel Kraft ich in Katzen schöpfe, wie sie mir Mut machen und zeigen, dass es viel schlimmer wäre, darauf verzichten zu müssen mit Ihnen zu leben, als das was vielleicht gerade passiert ist. So habe ich in der Folgezeit viele Katzengeschichten erlebt - und jede hat seine Spuren hinterlassen und mich irgendwie verändert. Vielleicht werde ich noch ein paar Erlebnisse hier schildern.

Wie war das bei Euch? Was konnten Katzen bei Euch "ausrichten"? Wie haben sie Euch verändert?

Hier noch ein paar Bilder von Johnny und Bully




merkelp

Superdosi-Mama

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4

Dienstag, 10. Mai 2011, 15:30

Da habt Ihr recht. Auch eine sehr schöne Geschichte. Das war Schicksal :) , dass Ihr Euch begegnet seid.

Mein alter Schäferhund Richie und mein Kater Jimmy waren auch ein Herz und eine Seele. Da werde ich bei Gelegenheit auch mal Fotos posten.

Blume

Katzengöttin

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5

Dienstag, 10. Mai 2011, 18:34

hallo Petra,

eine schöne Geschichte .... irgendwie finds ich schon klasse, wenn eine Miez einen aussucht, aber ich wär sehr traurig, wenn meine Miez meinte umziehen zu wollen ;(

bei Thilda wars doch so ähnlich - Momo kam, sah und siegte :D
Hab schon viel zu lange ohne Katze gelebt !!!!

Liebe Grüße von Susanne, Mathilde und Luzzy


mönchen

Katzengöttin

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6

Dienstag, 10. Mai 2011, 19:23

Tolle Geschichten und so ist es richtig :love: :thumbsup:

LG Ramona :)




Wo man eine Katze streichelt, da ist sie gerne

hatnefer

Medizinfrau

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7

Dienstag, 10. Mai 2011, 19:43



aber ich wär sehr traurig, wenn meine Miez meinte umziehen zu wollen ;(



Ich wiederhole mich ja ungerne, aber du spinnst :D

Deine Mädels sind glücklich bei Dir, warum sollten sie das tun bzw. überhaupt in Erwägung ziehen?

Nur Katzen, denen es irgendwo nicht gefällt, ziehen um ;)
Liebe Grüße
von
Nora, Lizzy, Sarah, Mischa, Smarty und Finjo
mit persönlicher Sklavin Andrea

Blume

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8

Dienstag, 10. Mai 2011, 20:42

ach Stadel-Mami ..... das hab ich schon vermisst ..... jemand der mir sagt ich spinne ... aber Du könntest Recht haben (in dem fall) :P
Hab schon viel zu lange ohne Katze gelebt !!!!

Liebe Grüße von Susanne, Mathilde und Luzzy


mönchen

Katzengöttin

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9

Dienstag, 10. Mai 2011, 20:46

Da muß ich Andrea ausnahmsweise recht geben und mich verdeutlichen ...du spinnst :D :P :D

LG Ramona :)




Wo man eine Katze streichelt, da ist sie gerne

Blume

Katzengöttin

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10

Dienstag, 10. Mai 2011, 20:49

:P ich glaub Du musst doch hungern und stehen den ganzen Tag :P


aber zurück zum Thema:

hat hier eigentlich noch jemand ne Miez, die einfach bei ihm eingezogen ist????
Hab schon viel zu lange ohne Katze gelebt !!!!

Liebe Grüße von Susanne, Mathilde und Luzzy


hatnefer

Medizinfrau

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11

Dienstag, 10. Mai 2011, 21:42

Eingezogen kann ich nicht bieten, nur ausgezogen :pardon:
Liebe Grüße
von
Nora, Lizzy, Sarah, Mischa, Smarty und Finjo
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Blume

Katzengöttin

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12

Dienstag, 10. Mai 2011, 22:11

:fie: wieso´n kann denn ne miez bei dir ausziehen wollen ????
Hab schon viel zu lange ohne Katze gelebt !!!!

Liebe Grüße von Susanne, Mathilde und Luzzy


Zimba

Katzenexpertin

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13

Mittwoch, 11. Mai 2011, 09:04

Ja, ich habe auch eine Mietz, die uns als neues Zuhause ausgesucht hat.Letztes Jahr im Spätsommer, Anfang Herbst schon hat sich Filou in unser Herz und Haus geschlichen.Er hatte leider kein schönes Zuhause, kleines Kind, junger Schäferhund......er wurde morgens schon um 6 raus geschmissen,mußte bis spät abends draußen bleiben, ohne Futter. Und das, was er bekam war so schlecht, dass er ganz schlimm DF hatte.Zudem noch Würmer,nicht kastriert und leider auch nicht vollständig geimpft. Da war er gerade mal 6 Monate alt. Jetzt hat er sich ganz bei uns eingelebt. Nur Zorri diszipliniert ihn immer wieder mal. Zimbi hat Jemanden zum Raufen, und bei Katern gehts heiß her. Also, der kleine Mann ist das beste, was unserer Familie passieren konnte. Zu Dritt ist jetzt alles viel entspannter.[attach]2069[/attach]
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Das Leben und eine Katze-ergibt eine unglaubliche Summe.


Liebe Grüße aus dem Schwarzwald,
Jana und ihre 3 Fellis, Zorri, Zimbi und Filou
:love:

merkelp

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14

Mittwoch, 11. Mai 2011, 09:15

Schön, daß er jetzt ein so schönes zu Hause gefunden hat. Und er scheint sich pudelwohl zu fühlen. Happy End für den kleinen Racker.

Aber ich begreife ja nicht, warum sich solche Leute überhaupt eine Katze zulegen. Zum Kotzen so etwas.

tina13georg

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15

Mittwoch, 11. Mai 2011, 11:09

Find ich Klasse das er bei dir nun ein schönes zuhause hat :thumbsup:

... durchs Leben gehen, ohne Lärm zu machen

LG Tina

Minewitt

Moderator

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16

Mittwoch, 11. Mai 2011, 13:10

Bei mir gab es früher regelmäßig Katzen, die einfach eingezogen wurden *schmunzelt* Das lag an Minewitt. Meine allererste Katze Pitzi schleppte eines Tages einen völlig verwahrlosten jungen Kater mit zum Futternapf. Minewitt war da etwa 9 Monate alt. Überall Borken und Wunden. Flöhe ohne Ende und völlig verdreckt. Nicht kastriert und natürlich völlig verängstigt und ohne Vertrauen zu Menschen. Die ersten Wochen kam er nur zum Fressen und trieb sich ansonsten rund um unser Grundstück und oben auf der Mauer herum. Ich hab sofort angefangen beim Füttern mit genügend Abstand sitzen zu bleiben und mit ihm zu reden. Eigentlich wollte ich das ganze langsam angehen. Tja eines Tages tauchte er mit einer sehr langen tiefen Risswunde am Hals auf. Also haben wir uns auf die Lauer gelegt um wenn er drinnen ist das Kellerfenster schließen zu können. Und dann dick eingepackt mit Handschuhen etc. den Kater eingefangen (Hilfe war das eine Katastrophe, er war wirklich der fauchende, spuckende, sich wehrende Wildling wie es am schlimmsten nur sein kann). Der Tierarzt hat ihn kurzerhand gleich sediert und dann erst mal in Ruhe alles angeschaut. Er wurde gründlich behandelt, gleich mit Wurmkur und Flohmittel versorgt.

Der Tierarzt sagte damals, das es eigentlich bissel viel auf einmal wäre. Aber bei seiner Panik war auch klar, so fix würde die Gelegenheit dazu wohl kaum wieder kommen. Doch dann kam es ganz anders. Nachdem Minewitt zu Hause wieder aufgewacht war, gab er sich völlig auf. War apathisch, wollte nicht fressen oder trinken und bewegte sich gar nicht. Ich habe ihn gut eine Woche Zwangsernährt, Pappelbrühe gekocht, Vitaminpasten etc. alles per Spritze in ihn rein. Von einem Tag auf den anderen war er dann wieder da und entsprechend böse auf mich. Aber trotzdem hat er in der Woche wohl gemerkt, ich tue ihm nichts. Hat aber noch ein Jahr gedauert bis er das erste Mal sehr kurz mit meiner Hand geschmust hat. Hat mir auch gleich zur Strafe eine gebatscht *g* Aber danach ging es dann Ruckzuck und er wurde der Schmuser vor dem Herren. Und…. er brachte ständig irgendwelche armen Wesen an die wir aufpäppelten und untergebracht haben ;-) Sein Name ist abgeleitet von Reiner/Weißer Liebe.
Liebe Grüße von Birte
Peefke, Matilde und Lilu







Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Minewitt« (11. Mai 2011, 13:16)


merkelp

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17

Mittwoch, 11. Mai 2011, 13:18

Der Name passt ja dann wie die Faust aufs Auge :) . Ich habe direkt feuchte Augen bekommen, als ich Deine Geschichte gelesen habe. Schnief.

Da hast Du aber einen ganz feinen Kater.

mönchen

Katzengöttin

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18

Mittwoch, 11. Mai 2011, 19:34

http://www.forum.katzenstadel.de/wbb/ind…b293b9fd0ac09a6

das ist ja ein völlig dolles Bild, wie geklont :thumbsup: ja er hat Glück gehabt dich zu finden

Bei mir gab es früher regelmäßig Katzen, die einfach eingezogen wurden *schmunzelt* Das lag an Minewitt. Meine allererste Katze Pitzi schleppte eines Tages einen völlig verwahrlosten jungen Kater mit zum Futternapf. Minewitt war da etwa 9 Monate alt. Überall Borken und Wunden. Flöhe ohne Ende und völlig verdreckt. Nicht kastriert und natürlich völlig verängstigt und ohne Vertrauen zu Menschen. Die ersten Wochen kam er nur zum Fressen und trieb sich ansonsten rund um unser Grundstück und oben auf der Mauer herum. Ich hab sofort angefangen beim Füttern mit genügend Abstand sitzen zu bleiben und mit ihm zu reden. Eigentlich wollte ich das ganze langsam angehen. Tja eines Tages tauchte er mit einer sehr langen tiefen Risswunde am Hals auf. Also haben wir uns auf die Lauer gelegt um wenn er drinnen ist das Kellerfenster schließen zu können. Und dann dick eingepackt mit Handschuhen etc. den Kater eingefangen (Hilfe war das eine Katastrophe, er war wirklich der fauchende, spuckende, sich wehrende Wildling wie es am schlimmsten nur sein kann). Der Tierarzt hat ihn kurzerhand gleich sediert und dann erst mal in Ruhe alles angeschaut. Er wurde gründlich behandelt, gleich mit Wurmkur und Flohmittel versorgt.

Der Tierarzt sagte damals, das es eigentlich bissel viel auf einmal wäre. Aber bei seiner Panik war auch klar, so fix würde die Gelegenheit dazu wohl kaum wieder kommen. Doch dann kam es ganz anders. Nachdem Minewitt zu Hause wieder aufgewacht war, gab er sich völlig auf. War apathisch, wollte nicht fressen oder trinken und bewegte sich gar nicht. Ich habe ihn gut eine Woche Zwangsernährt, Pappelbrühe gekocht, Vitaminpasten etc. alles per Spritze in ihn rein. Von einem Tag auf den anderen war er dann wieder da und entsprechend böse auf mich. Aber trotzdem hat er in der Woche wohl gemerkt, ich tue ihm nichts. Hat aber noch ein Jahr gedauert bis er das erste Mal sehr kurz mit meiner Hand geschmust hat. Hat mir auch gleich zur Strafe eine gebatscht *g* Aber danach ging es dann Ruckzuck und er wurde der Schmuser vor dem Herren. Und…. er brachte ständig irgendwelche armen Wesen an die wir aufpäppelten und untergebracht haben ;-) Sein Name ist abgeleitet von Reiner/Weißer Liebe.




Das ist wirklich sehr rührend als ob er sich das so gemerkt hat, du kümmerst dich um arme Wesen,...sowie..du bist eins ...komm mal mit ich kenn da jemand :thumbsup: toll


LG Ramona :)




Wo man eine Katze streichelt, da ist sie gerne

lester

Katzengott

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19

Mittwoch, 11. Mai 2011, 19:46

Die Lauser sind klüger als wir denken. Und Ralfr hat schon recht. Wenn es Dinge gibt, an denen Mensch und Katze beteiligt sind, und der Mensch ein halbwegs brauchbarer ist, dann gewinnt immer die Katze. :thumbsup:
Das sind ja wunderbare Geschichten hier. Danke schön.
Liebe Grüße Bodo und die Blumenvasen- und Rattanmöbelkiller

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