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Nala

Katzenmami

Registrierungsdatum: 4. August 2009

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1

Mittwoch, 30. September 2009, 20:40

Was spricht "gegen" das Barfen?

• Es ist etwas aufwendiger als Dosenfutter. Man
muss etwa einmal pro Woche einkaufen, Fleisch klein schneiden, Portionsweise
abfüllen und einfrieren. Jeden Tag eine Portion auftauen und – falls man mehr
als 20% barft - die Supplemente hinzufügen.

• Es kann etwas teurer sein als Dosenfutter, aber wenn man mit den so genannten
High-Premium-Futtern vergleicht und möglicherweise eine Kühltruhe hat und
Sonderangebote beim Metzger en gros kaufen kann, kommt man sogar deutlich
günstiger weg als mit Fertigfutter. Die Kosten pro Tag und Tier liegen etwa bei
0,90 € - 1,40 € (bei 100% )barfen.

• Anfangs kostet es etwas Zeit und Geduld, wenn man mehr als 20% barfen will, denn man muss ein paar
Dinge lernen und sich anlesen.

• Noch ein Kostenfaktor: Für mehr als 20% Rohfütterung muss man sich die Supplemente anschaffen und eventuell
auch noch ein paar Haushaltsgeräte oder Werkzeuge (scharfes Messer, Brettchen,
evtl. Fleischwolf, Plastikdosen zum Einfrieren…).

• Viel Geduld braucht man zu Anfang möglicherweise auch, um den Tieren das
Rohfleisch schmackhaft zu machen. Viele Tiere halten rohes Fleisch einfach
nicht für genießbar und würden uns Dosis (oder Ex-Dosis) am liebsten zum
Psychiater schicken, wenn wir stolz das erste rohe Fleisch servieren
Liebe Grüße
Margot und die cats

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2

Sonntag, 24. Juli 2011, 22:52

Das mit dem teuerer kann ich nicht bestätigen, ich finde Barfen um einiges billiger, fast sogar billiger als Whiskas und Co, von hochwertigen Futter mal ganz zu schweigen.
Ich kaufe beim Sachsen und auch am örtlichen Schlachthof. Ok es kann auch richtig teuer sein wenn man 2 kg Känguru für 12 Euro kauft, aber im großen und ganzen finde ich es wesentlich günstiger. Die Suppis halten ja eine Weile, Calcium kann man aus Eierschale gewinnen.
Für Fett, da bekam ich letztens Rinderfett, ca 6 kg für nen schlappen Euro :) - daran war noch ca 2 kg Rindfleisch, was auch schon wieder ein Rezept ergeben hat.
Und was die Ballaststoffe betrifft, ich sammle meine Essensreste... also Kartoffel, Karotte, Zuchini, bischen Reis, etc...ich koche diese Sachen ohne Salz, und wenn es zuviel ist, bei Kartoffeln schaffe ich das immer, dann wirds eingefroren und als Ballaststoff für die Miezen verwendet :)

Nele

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3

Sonntag, 24. Juli 2011, 22:56

Also ich hab ca 0,50€ pro Katze, pro Tag an Futterkosten mit reinem Barf. So günstig käme ich mit hochwertigem Nassfutter niemals.

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Beiträge: 1

4

Sonntag, 24. Juli 2011, 23:13

RE: Was spricht "gegen" das Barfen?

• Es ist etwas aufwendiger als Dosenfutter. Man
muss etwa einmal pro Woche einkaufen, Fleisch klein schneiden, Portionsweise
abfüllen und einfrieren. Jeden Tag eine Portion auftauen und – falls man mehr
als 20% barft - die Supplemente hinzufügen.
Ich kaufe ca. alle halbe Jahre ein. Zu Dosenfutterzeiten musste ich weitaus öfter einkaufen - eigentlich mind. einmal im Monat, sonst hätte unser Postbote mich wohl wegen Körperverletzung verklagt. :D
Einzig der Aufwand der Zubereitung ist höher - aber das steht in keinem Verhältnis zu den anderen Vorteilen.

• Es kann etwas teurer sein als Dosenfutter, aber wenn man mit den so genannten
High-Premium-Futtern vergleicht und möglicherweise eine Kühltruhe hat und
Sonderangebote beim Metzger en gros kaufen kann, kommt man sogar deutlich
günstiger weg als mit Fertigfutter. Die Kosten pro Tag und Tier liegen etwa bei
0,90 € - 1,40 € (bei 100% )barfen.
Wenn man natürlich jede Woche mind. einmal einkauft und noch dazu normal beim Metzger oder Supermarkt wird es sicherlich teurer.
Aber barfen kann durchaus viel günstiger sein. Ich habe in etwa ähnliche Kosten wie Nele, wir barfen zu 100%, weil hier kein Dosenfutter vertragen wird.
Es gibt Händler, die reinweg Fleisch für Barf verkaufen. Ebenso sämtliche Frostfleisch-Händler im Internet. Also Barf muss wahrlich nicht teuer sein.


• Anfangs kostet es etwas Zeit und Geduld, wenn man mehr als 20% barfen will, denn man muss ein paar
Dinge lernen und sich anlesen.
Das lief eher nebenher, find ich. :D
Und ist auch eigentlich gar nicht soooo schwierig. Wenn man erst mal den Dreh raus hat. :)



• Noch ein Kostenfaktor: Für mehr als 20% Rohfütterung muss man sich die Supplemente anschaffen und eventuell
auch noch ein paar Haushaltsgeräte oder Werkzeuge (scharfes Messer, Brettchen,
evtl. Fleischwolf, Plastikdosen zum Einfrieren…).
Scharfes Messer kann ich eh jedem Haushalt empfehlen, ganz gleich ob gebarft wird oder nicht.
Wir hatten Anfangs auch einen FLeischwolf. Aber ein Küchenmixer tut es genauso ... und nicht mal den braucht man zwingend.
Für wenig Platz im Tiefkühler würde ich übrigens eher Tüten zum Einfrieren empfehlen, die kann man sehr gut stapeln und sind Platz sparend.
Ich gebe aber zu, dass Tüten mich auch eher nerven, bequemer beim Einfüllen sind klar Dosen und wer den Platz hat ... :)
Supplemente halten oft über mehrere Monate, runter gerechnet sind sie eigentlich sehr günstig. Und ich bin da nicht mal sparsam - statt mir das Calciumpräparat selber über Eierschalen zu machen, kauf ich Pulver. Meine wenige Zeit ist mir da dann heilig. :D



• Viel Geduld braucht man zu Anfang möglicherweise auch, um den Tieren das
Rohfleisch schmackhaft zu machen. Viele Tiere halten rohes Fleisch einfach
nicht für genießbar und würden uns Dosis (oder Ex-Dosis) am liebsten zum
Psychiater schicken, wenn wir stolz das erste rohe Fleisch servieren
Das stimmt. Was ich bisweilen so lese bin ich echt froh, dass ich meinen Katzen vorwerfen kann, was ich will. Die nehmen alles. Komische Tiere. :D

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5

Sonntag, 24. Juli 2011, 23:30

Tüten zum Einfrieren hatte ich auch, finde ich aber eklig, man darf da im Sommer seinen Müll jeden Tag leeren sonst riecht es doch etwas ähm streng. Auch nach dem Auswaschen finde ich riechen die Tüten immer noch.
Hab mir jetzt bei KIK Dosen gekauft, 3 Stück für 1 Euro und lege mir langsam einen Vorrat davon an, um dann die Tüten zu ersetzen. Ich hätte schon mehr, aber leider waren nicht mehr so viele vorhanden wie ich wollte :D

Eierschalen zerdrücke ich nur fein mit einen Porzelanfleischklopfer :), die Rückseite funktioniert da gut, wobei ich jetzt mal die alte Kaffeemühle probieren will (elektrisch). Das sind 10 - 15 Minuten Arbeit für ein Glas mit Eierschalenpulver. Ganz fein sind die bei mir nicht, werden aber problemlos mitgefressen.
Ich hab da auch ganz brave und unkomplizierte Miezen.

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6

Sonntag, 14. August 2011, 22:49

Bei mir ist am Samstag um 2 Uhr morgens Nilo eingezogen. Klar soll er gebarft werden, aber erst gabs Dose...
Heute dann Fleisch aufgetaut, in die Näpfe verteilt, Katerchen dahin bugsiert, man traut den Nachbarmiezen die an ihren Näpfen sitzen noch nicht so ganz...
Kater ist am Napf, fängt an zu fressen, das Futter ist voll supplementiert mit Fortain, Eierschale und eben allem was dazu gehört. Kater frisst ohne zu mäkeln...
Ist das nicht das Traumtier eines jeden Barfers?
Trofu mochte er gar nicht :thumbsup: :thumbup: :thumbsup:

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