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Nala

Katzenmami

Registrierungsdatum: 4. August 2009

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Montag, 28. September 2009, 19:36

Leukose bei Katzen

Die Leukose, auch Leukämie genannt, ist eine ansteckende Krankheit die
häufig in Tierheimen auftritt. Übertragen wird die Krankheit von Katze
zu Katze. Es gibt Tiere die nur als Wirt des Virus fungieren. Bei ihnen
bricht die Krankheit nicht aus, sie stecken jedoch andere Tiere damit
an. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zum Zeitpunkt dem
Krankheitsausbruch können Jahre vergehen. Ist die Krankheit jedoch erst
einmal ausgebrochen, wird das Tier daran sterben.

Die ersten Symptome ist wie bei den meisten Krankheiten erst mal eine
allgemeine Schwäche. Nicht immer wird die Leukose gleich erkannt, da
oft Tumore an inneren Organen wachsen und diese sich erst im weit
fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Kranke Tiere werden
schwächer, bekommen Probleme mit der Verdauung und oftmals wird eine
andere Krankheit wie der Katzenschnupfen durch die Leukose ausgelöst.
Dieses Auslösen anderer Krankheiten liegt am schwachen Immunsystem,
dass durch die Leukose entsteht. Die meisten infizierten Katzen leiden
an Blutarmut und haben häufi Fieber. Auch das Zahnfleisch einer
erkrankten Katze wird in Mitleidenschaft gezogen, indem es sich häufig
entzündet. Erst durch eine Blutuntersuchung kann der Tierarzt
feststellen, dass die Katze an Leukose erkrankt ist. Nicht bei jeder
infizierten Katze bricht das Virus auch aus. Bei einigen Tieren ist die
Immunabwehr so stark, dass das Virus vom Körper abgetötet wird. Sind
noch keine Symptome erkennbar, ist ein erneuter Bluttest nach etwa 10
Wochen notwendig. Ist dieser Test dann negativ hat die Katze das Virus
möglicherweise besiegt.

Hat die Katze bereits Symptome ist die Heilung nicht mehr möglich.
Lediglich die Symptome können gelindert werden. Je nach Stadium der
Krankheit wird der Tierarzt zum Einschläfern raten. Entstandene Tumore
können unter Umständen operativ entfernt werden. Dies ist jedoch nur
sinnvoll, wenn die Katze ansonsten keine Symptome hat und die Tumore an
einer gut zugänglichen Stelle liegen. Für eine Immungeschwächte Katze
ist eine Narkose eine weitere Belastung, die wenn möglich vermieden
werden sollte.

Es gibt einen Impfstoff gegen Leukose der jedoch nur wirksam ist, wenn
das Tier noch keinen Kontakt mit dem Leukosevirus hatte. Tiere die aus
dem Tierheim oder vom Züchter kommen, waren häufiger mit infizierten
Tieren in Kontakt, als Tiere die in einem privaten Katzenhaushalt
geboren wurden.

War die Katze noch nicht mit dem Virus in Kontakt, bietet die Impfung
einen sicheren Schutz. Sie sollte bereits bei Jungtieren im Alter von
c.a. 10 Wochen das erste mal gegeben werden. Eine weitere Auffrischung
erfolgt nach Angaben des Tierarztes.

In der Regel sind Hauskatzen die alleine gehalten werden sicherer, als
freilaufende Tiere. Da jedoch auch der Mensch als Träger des Virus
fungieren kann, ist eine Infektion bei einer Hauskatze nicht
ausgeschlossen. Zudem kann auch im Wartezimmer beim Tierarzt der
Kontakt mit einer infizierten Katze entstehen, weshalb die Impfung für
Hauskatzen genauso angezeigt ist. In Haushalten mit zwei Katzen, von
denen jedoch nur eine infiziert ist, sollten beide Tiere getrennt
werden.
Liebe Grüße
Margot und die cats

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