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Nala

Katzenmami

Registrierungsdatum: 4. August 2009

Beiträge: 5 578

Themenstarter Themenstarter

1

Montag, 17. August 2009, 22:39

Futterumstellung

Wie kann ich meine Katze auf
besseres Futter umstellen? (Vor allem, wenn sie da nicht mitspielt!)


Eine Umstellung von schlechtem auf hochwertiges Futter sollte vorsichtshalber
langsam erfolgen. Manche Katzenkörper reagieren empfindlich, der
Verdauungstrakt muss erst wieder lernen, dass er nun etwas zu verarbeiten hat.
Es hat sich bewährt, zunächst kleine Mengen des neuen Futters unter das alte zu
mischen und langsam zu steigern.

Manche Katzen reagieren sehr mäkelig und wollen scheinbar das bessere Futter
nicht. Hier ist Geduld und etwas Fantasie gefragt, außerdem der feste Wille und
die Überzeugung, dass es richtig und wichtig ist, die Katze umzustellen.

Wer weiß was in den Supermarktfuttern so drin ist, dass so viele Katzen sich so
schwer umgewöhnen lassen , aber irgendwas darin scheint sie regelrecht süchtig
zu machen.

Soll ich eine Marke geben oder abwechseln?
Abwechslung ist immer gut! Kaum ein Futter ist wirklich *perfekt*
zusammengestellt, Abwechslung gleicht da ein wenig aus und verhindert, dass die
Katzen mäklig werden. Weiterhin ist es ein großes Problem von einer Futtermarke
abhängig zu sein, falls diese mal nicht zu bekommen ist oder die
Zusammensetzung geändert wird.
Bei der Abwechslung sollte man aber ungefähr auf einem Qualitätslevel bleiben,
ständige Wechsel der Futterqualität können den Verdauungstrakt irritieren.

Was tut der Katze außerdem gut?
(Ich spreche jetzt ausschließlich von gesunden Katzen, bei Erkrankungen bitte
vorsichtshalber noch mal um Erfahrungen fragen, bzw. den Tierarzt ansprechen!)
Als Ergänzung zu Fertigfutter kann man der Katze rohes Fleisch anbieten. Das
ist artgerecht und natürlich und reinigt die Zähne, besonders, wenn man der
Katze größere Stücke reicht, die sie gut kauen muss. Es eignet sich jedes
Fleisch, außer Schwein und Wildschwein (hier müsste man besondere Bedingungen
beachten, da Schweinefleisch im Rohzustand eine tödliche Krankheit, die
„Pseudotollwut“ (Aujetzky’sche Krankheit) übertragen könnte. Gut geeignet ist
z.B. durchwachsenes Fleisch vom Rind oder Lamm, Geflügel, auch Innereien wie
Magen oder herzen, Leber bitte nur in winzigen Mengen. Auch kleine Knochen
(z.B. Hühnerhälse) kann man in kleinen Mengen geben – solange sie nur roh sind,
gegarte Knochen splittern und können lebensgefährlich sein!

Wer mehr als ca. 20% Rohfutter geben möchte muss sich ausführlicher
informieren, an erster Stelle bietet sich da das Kapitel Ernährung auf der
Seite www.savannahcats.de an! Und natürlich auch unser
Barf-Forum nebenan.

Was ist "Barfen"?
Ein bis zwei mal wöchentlich kann man der Katze ein rohes Eigelb anbieten, das
ist gut für Haut und Fell und wird meist sehr gerne angenommen.

Da Fertigfutter zumeist nur die unbedingt benötigte Menge an Taurin enthält,
ist es von Vorteil etwas davon zu ergänzen. Die Empfehlungen gehen von 100mg
bis 500mg pro Tag und Katze, ich würde einen Mittelwert von 200-250mg
empfehlen. Bei diesen Mengen ist eine Überdosierung ausgeschlossen. Taurin wird
mit wenig Wasser verrührt und so zum Futter gegeben, es ist gut für Herz und
Augen und wirkt sich auch positiv auf das Fell aus. Vergesst die
„Taurin-Leckerchen“, sie enthalten kaum Taurin, dafür aber meist Zucker.

Ebenfalls im Handel erhältlich sind jede Menge unterschiedlicher Vitaminpasten.
Diese sollten wenn überhaupt nur ein ganz gering dosiertes Leckerli sein, man
kann damit leicht überdosieren.

An Malzpaste scheiden sich die Geister. Einige halten sie für unverzichtbar,
andere für ungesund. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die Paste
an den Zähnen der Katzen klebt, und auch wenn oft nichts davon drauf steht –
wer sie einmal probiert hat kann nicht mehr bezweifeln dass da sehr viel Zucker
drin sein muss.









Liebe Grüße
Margot und die cats

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