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Nala

Katzenmami

Registrierungsdatum: 4. August 2009

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1

Sonntag, 25. April 2010, 10:32

Bauchspeicheldrüsenentzündung

Katzen leiden häufiger unter chronischen Bauchseicheldrüsenentzündungen als bisher angenommen. Tatsächlich kann die Erkrankung leicht übersehen werden, weil die Symptome denen anderer Karnkheiten, z.B Leberschäden, gleichen. Pankreasentzündungen können Müdigkeit, Lethargie, Austrocknung, Untertemperatur, Erbrechen, Bauchschmerzen, Atemnot, Durchfall und Bewegunsstörungen zur Folge haben. Bei der Unterschiedlichkeit dieser Symptome ist es verständlich, dass Mediziner nicht gleich auf die Idee kommen, dass die Bauchspeicheldrüse Ursache für den schlechten Zustand der Katze ist.
Darüber hinaus bringen Laboruntersuchungen bei Katzen mit Bauchspeicheldrüsenentzündung keine eindeutigen Ergebnisse.
Nach Margie Scherk, TÄ in Vancouver, sind Ultraschalluntersuchungen und eventuell Biopsien die besten Methoden zur Diagnose.
Die Ultraschalluntersuchung ist wesentlich schonender als die Biopsie. Viele Katzen können sogar ganz ohne Beruhigungsmittel geschallt werden. Für eine Biopsie ist immer eine Narkose nötig, daher sollte man diese Methode auf die Zweifelsfälle beschränken.
Bei 90 % aller Bauspeicheldrüsenentzündungen bleibt die Ursache unbekannt. Bei 10 % sind Durchblutungsstörungen, Virusinfektionen, Vergiftungen oder Verletzungen die Ursache.

Eine chronische Pankreatitis ist nicht heilbar, aber sie lässt sich so in den Griff bekommen, dass die Katze ein relativ angenehmes Leben führen kann. Je nach Art der Bauchspeicheldrüsenentzündung und ihrer gesundheitlichen Folgen wird behandelt.

In schweren Fällen ist es nötig, dem Tier per Infusionen Flüssigkeit und Mineralsalze zuzuführen sowie den Säure- und Basehaushalt auszugleichen.

Im Gegensatz zu HUnden sollten Katzen bei deiner Panreatitis nicht fasten. Denn bei den Samtpfoten besteht die Gefahr, dass sie eine lebensgefährliche Leberverfettung erleiden, wenn sie hungern.

Neben AB und Arzneimitteln gegen weiteres Symptome sind Entzündungshemmer und Schmerzmedikamente sehr wichtig.
Sie haben das Wolbefinden der Katze erheblich.

Als Jasy so schlimm krank war, nicht mehr fressen und trinken wollte, sich nur noch Tag und Nacht erbrach, bestand auch Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzündung. Er war 4 Wochen in Behandlung, manchmal mehfach täglich beim TA und bekam auch Infusionen.
Erst als nach ca. 4 Wochen das "große Fieber" kam, "platzte der Knoten" und Jasy trank wieder erstmals selbst.
Liebe Grüße
Margot und die cats

ASL

Katzenexpertin

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Wohnort: in der Nähe von Bonn

2

Montag, 26. April 2010, 19:25

RE: Bauchspeicheldrüsenentzündung


Als Jasy so schlimm krank war, nicht mehr fressen und trinken wollte, sich nur noch Tag und Nacht erbrach, bestand auch Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenentzündung. Er war 4 Wochen in Behandlung, manchmal mehfach täglich beim TA und bekam auch Infusionen.
Erst als nach ca. 4 Wochen das "große Fieber" kam, "platzte der Knoten" und Jasy trank wieder erstmals selbst.


was heisst das, das "große Fieber" ?

mein Kater ist wohl daran gestorben, man hat es nicht "Bauchspeicheldrüsenentzündung, - Krebs" genannt, nur "Futtermittelunverträglichkeit" ... nach 16 Jahren !!
nach Tagen in der Tierklinik mit Magenspiegelung etc., täglich beim TA, für Infusionen, Spritzen ..., Diätfutter, dass nicht angenommen wurde ... usw
- ich hab ihn verloren !

und nun ist unsere nächste Katze in ähnlicher Situation
Kira, 13, bei ihr wurde jetzt Bauchspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert, Kortison- Spritzen, und mal wieder Diät-Futter - und sie frisst es auch nicht !!!
............... ;(
ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos !

liebe Grüße aus dem Rheinland

Mia + Marco

Nala

Katzenmami

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Beiträge: 5 578

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3

Montag, 26. April 2010, 21:10

Wir waren auch 4 Wochen lang täglich beim TA, an manchen Tagen sogar 2 x, immer bekam Jasy Infusionen und weitere Untersuchungen, nachzulesen unter Doctorcat auf www.nalas.katzenstadel.de

Als "Großes Fieber" bezeichne ich einfach "hohes Fieber". Sämtliche Untersuchungen waren durchgeführt, die letzte Möglichkeit wäre nun "aufschneiden" gewesen. Da bekam Jasy plötzlich hohes Fieber und von da an, fing er wieder an, bischen selbständig etwas Wasser zu trinken, wollte ein paar Stückchen Trockenfutter.......
Wir hatten Glück!
Liebe Grüße
Margot und die cats

ASL

Katzenexpertin

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4

Freitag, 9. Juli 2010, 21:04

2 Monate später ...

wir sind schon wieder soweit ... !
Kira (13) frisst nicht mehr, verweigert alles und trinkt auch nicht mehr ...

die letzten 2 Wo. schon wieder x TA-Besuche

1. Untersuchung - kein Fieber, Herzfrequenz normal, der Rachenraum ist sehr gerötet = Halsentzündung, also Antibioikum
"kommen Sie in 2 Tagen wieder ! "

keine Besserung !! - Kira verweigert nach wie vor alles !

2. Termin - es wird ein Langzeit-Antibiotikum gespritzt, ihre Futterverweigerung wird damit erklärt, dass sie wohl Schmerzen beim Sclhucken hat und darum nichts fressen will ...

immer noch keine Besserung
Kira hat seit nun seit fast 2 Wo. so gut wie nichts gefressen, fast nichts getrunken und das bei den Temperaturen !!!

3. Termin - es ist immer noch heiss und trotz Klimaanlage im Auto und einer nur 10-minütigen Fahrt , die Katze hechelt, wie ein Hund -
m.E. ist sie völlig dehydriert

ich habe das Thema "Bauchspeicheldrüsen-Entzündung" angesprochen - die Diagnose ist ja nun mal erst ein paar Monate her - kann das wieder sein, kann sich daraus Krebs entwickelt haben ... ? wie kann man das feststellen ?

"Krebs?, nein, davon sollte man jetzt nicht ausgehen, da ja alle (?) anderen Werte normal sind
aber, "wir werden sie jetzt mal erst infundieren , und dann vllt. doch nochmal eine Kortisonbehandlung - hat ja das letzte mal auch geholfen -"

Kira-Maus musste also in der Praxis(-Klinik) bleiben, weil Langzeit-Infusion,
heute hiess es dann, "wir wollen sie noch eine Nacht zur Beobachtung hier halten" ........ und, es müssten dringend die Zähne saniert werden aber, erst wenn es wieder kühler ist ( wegen der Narkose() -
?( bisher wuden die Zähne als "top" bezeichnet, sie sind weiss, ich sehe weder Zahnstein, noch Zahnfleischentzündung - versteh ich jetzt nicht )

ich seh ja ein, Tiermedizin ist ein schwieriges Thema
Mensch kann sagen, was ihm weh tut, Tier nicht

ich fühle mich einfach hilflos -
es wird viel probiert, es kostet viel Geld, aber ............

bei allem Verständnis, dass TA´s ihre Kosten decken wollen, aber, das zu Lasten der Tierbesitzer auszuführen, finde ich einfach einfach grausam -
es wird Hofffnung gemacht, immer und immer wieder, und dann doch ENDE !
ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber sinnlos !

liebe Grüße aus dem Rheinland

Mia + Marco

Nala

Katzenmami

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Beiträge: 5 578

Themenstarter Themenstarter

5

Freitag, 9. Juli 2010, 21:29

Hast du mal darüber nachgedacht, den Tierarzt zu wechseln? Wie lange bist du denn schon dort?
Es kann nicht sein, dass eine Katze fast 2 Wochen nichts frisst und trinkt und der TA nichts unternimmt, da hätte er doch schon viel früher Infusionen bekommen müssen.
Liebe Grüße
Margot und die cats

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