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Nala

Katzenmami

Registrierungsdatum: 4. August 2009

Beiträge: 5 578

Themenstarter Themenstarter

1

Sonntag, 18. Oktober 2009, 17:22

Futterinhalt

Fettbedarf

Der Fettbedarf ist abhängig vom Bedarf an
essentiellen Fettsäuren. Sie sind sowohl in gekaufter als auch in selbst
hergestellter Nahrung ausreichend vorhanden. Sollte jedoch ausschließlich sehr
mageres Fleisch und Reis gefüttert werden, kann es Mangelerscheinungen kommen.
Fettsäuremangel führt in seiner extremsten Form zu Fruchtbarkeitsstörungen. Man
kann jedoch die ersten Anzeichen wie Hautveränderungen, trockenes und
glanzloses Fell, schuppige Haut und Infektionsanfälligkeit meist schnell
feststellen.


Futterinhaltsstoffe

Qualitätskriterien
Der Hersteller von Fertigfutter ist verpflichtet, auf
der Verpackung des Futters bestimmte Angaben zu machen.

Diese sind im Einzelnen:

- Wassergehalt höchstens 80%
- Eiweiß in der Trockenmasse mindestens 25%
- Fett in der Trockenmasse mindestens 10%
- Asche in der Trockenmasse höchstens 5%

Zusatzstoffe
sind nicht in den Zutaten enthaltene, nachträglich zugefügte Vitamine


Zutatenliste:
hier sind alle Zutaten in der Reihenfolge ihres
Gewichtsanteile anzugeben, also die Zutat mit dem höchsten Gewicht steht an
erster Stelle, die mit dem zweithöchsten Gewicht an zweiter Stelle usw.


Eine Zutatenliste könnte also wie folgt aussehen:
Geflügel und Geflügelteile
Sojabohnenmehl
Maiskeimmehl
Maisflocken

Expandierter Mais (das ist durch Hitzebehandlung
aufgeschlossener und damit leichter verdaulich gemachter Mais)


Bei genauerer Betrachtung sieht die Liste jedoch etwas anders aus: Geflügel und Geflügelteile
werden bei Dosenfutter mit ihrem natürlichen Wassergehalt gewogen und
ungetrocknet dem Futter beigefügt. Der Wassergehalt beträgt hier ca. 70 – 80%,
die tatsächliche Trockenmasse von Geflügel und –teilen beträgt damit nur noch
20 – 30%. Sojamehl jedoch wird trocken hinzugefügt bei einem Gehalt von 90%
Feststoffen. Somit kann der Anteil an Sojamehl weit größer sein, also
eigentlich an erster Stelle der Zutatenliste stehen.


Weiterhin werden die verschiedenen Maisprodukte
Maiskeimmehl, Maisflocken und expandierter Mais getrennt aufgeführt und stehen
wegen ihres, vermeintlich, niedrigen Anteils weit hinten in der Zutatenliste.
Egal wie er jedoch behandelt wurde: Mais bleibt Mais. Es werden also
verschiedene Formen ein und desselben Bestandteiles einzeln aufgeführt, um
einen geringeren Anteil vorzutäuschen, Anteile unterschiedlicher Qualität, hier
das Geflügel, zusammengefasst, um den Anteil optisch zu erhöhen. Dies erschwert
natürlich eine objektive Qualitätsbewertung. Man sollte darauf achten, dass von
den ersten beiden Zutaten mindestens eine tierischen Ursprungs ist. Oft ist
auch einfach nur „Getreide“ angegeben. Dies sagt aber nichts aus, ob es sich um
Reis (gut verwertbar) oder um Soja (schlecht verwertbar, wenn es nur als
Füllstoff eingesetzt wird) handelt. Die Fütterung von Getreide an sich ist
eigentlich eine Farce, wurde doch die Katze domestiziert, um eben die
Getreidevorräte zu schützen, mit denen man sie jetzt füttert. Aber Getreide ist
eben einfach billiger als Fleisch. Soja kann eine wertvolle Eiweißquelle sein,
kann aber auch zu Allergien führen. Gelegentlich kann die Fütterung von stark
sojahaltigem Futter zu Blähungen führen.


Schädliche Zusatzstoffe
Dies sind die chemischen Antioxidantien wie BHA
(E320) und BHT (E321). Sie können zu Leberschäden, Missbildung von Föten und
Krebs führen. Ebenfalls wurden allergische Reaktionen und Gehirnschäden im
Labortest nachgewiesen. Der künstliche Konservierungsstoff Ethoxyquin wird
hergestellt von der Firma Monsanto in den USA. Diese Firma stellt nicht nur den
ebenfalls sehr umstrittenen Süßstoff Aspartam und genmanipulierte Sojabohnen
her, sondern auch verschiedene Chemikalien wie Pestizide und das sicherlich
noch bekannte Agent Orange. Ethoxyquin wurde ursprünglich entwickelt um die
Haltbarkeit von Gummi zu erhöhen. Bewertet man die Giftigkeit von Stoffen auf
einer Skala von 1 – 6, wobei 6 extrem giftig ist, ist Ethoxyquin bei 3
einzuordnen. Es verursacht sich langsam entwickelnde Depressionen,
Schüttelkrämpfe, Koma und Tod, Hautirritationen und Leberschäden.


ACHTUNG:
Taurin ist fast immer unzureichend enthalten/ergänzt in den
Fertigfuttermitteln!


Taurin ist jedoch für die Katze ein lebensnotwendige
Fettsäure, die sie nicht selbst herstellen kann (anders als wir Menschen oder
Hunde). Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie Taurin notfalls
täglich zusätzlich untermischen. Die empfohlene Tagesdosis Taurin beträgt ca.
50-100 mg/kg Körpergewicht (je nach Literatur). Eine Taurin-Unterversorgung
kann zu schweren Erkrankungen erführen, z. B. Blindheit, Störungen des
Immunsystems.


Empfehlung: Man bekommt in der Apotheke reines Taurin
(in Kapseln oder als Pulver). Man sollte der Katze wenigstens jeden zweiten Tag
eine Kapsel à 500 mg Taurin in das Futter mischen, damit eine Unterversorgung
ausgeschlossen werden kann.
Liebe Grüße
Margot und die cats

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Katzengott

Registrierungsdatum: 6. Juli 2010

Beiträge: 961

2

Sonntag, 4. September 2011, 16:24

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V.G.Klaus & Co

Katzen sind keine Haustiere, sie haben nur Personal trotzdem sind der Ruhepol unserer Seele!

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