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Kati

Superdosi-Mama

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1

Dienstag, 4. Oktober 2011, 22:26

Hilfe! Katze hat plötzlich eine Art Krampf und reißt den Kiefer so auf

Hallo!

Leider ich schon wieder. Ich habe bei meiner Katze, die ja vor 3 Wochen die Speicheldrüse und eine Lymphknoten entfernt bekommen hat, heute um kurz vor 18 Uhr etwas erschreckendes erlebt. Sie lag in ihrer Höhle und hat geschlafen und plötzlich hat sie kurz miaut und fing dann an so komisch und heftig zu röcheln, so als wenn sie keine Luft mehr bekommt. So als wenn ihr jemand den Hals zudrückt. Dabei hatte sie den Kiefer weit aufgerissen und ihr ganzer Körper war verkrampft. Sie hatte sich auch mal kurz auf die Seite gelegt, ist dann aber gleich wieder aufgestanden. Ich hatte die totale Panik und habe sie versucht aus der Höhle zu bekommen und habe geschrieen, weil ich mir nicht zu helfen wusste. Das ganze kam mir ewig vor, hat aber real nur ca. 20 sekunden gedauert. Da ich nur versucht habe sie aus der Höhle zu bekommen und panisch war, hat sie dann auf einmal mich angefaucht und alles war wieder okay. Danach ist sie zum essen gegangen und hat Trockenfutter gegessen. Es war als wäre nix gewesen. Ich dachte, das sie vielleicht irgendwas verschluckt hat oder sie nicht richtig Luft bekam. Vorhin um ca. 21:15 Uhr ist genau das Gleiche wieder passiert. Es war wieder als sie in der Höhle lag und geschlafen hatte. Es hat auch wieder um die 20 sekunden gedauert, danach ist sie aus der Höhle raus nach oben gerannt und sie war wieder als wäre nix gewesen. Ich habe sofort in der Tiekrlinik angerufen, wo sie auch operiert wurde, die haben 24 Stunden geöffnet und Abend sitzt da immer ein Tierarzt oder Tierärztin. Der habe ich das geschildert, aber sie meinte sofort das ich mir keine Sorgen machen sollte, wenn sie kurz danach wieder normal war. Sowas wie einen epileptischen Anfall könnte man ausschliessen und sie meinte das sie vielleicht einfach nur Probleme mit den Haaren hätte, da ja jetzt wieder Fellwechsel ist und sie vielleicht Haare im Hals hat. Allerdings war das jetzt nicht so das sie die Haare versucht hat hochzuröcheln, wie Katzen das normalerweise machen. Ich habe seit vielen Jahren Katzen und das sieht anders aus und klingt auch ganz anders. Für mich ist natürlich klar, das ich direkt morgen früh den Chefarzt anrufen werde, der sie operiert hat und auch morgen direkt nochmal in die Tierklinik fahre um sie untersuchen zu lassen. Aber trotzdem wollte ich Fragen ob ihr von sowas schonmal gehört habt? Vielleicht kommt mir das auch schlimmer vor als es letztendlich ist, aber ganz normal ist das ja nicht und sie hat das vorher noch nie gehabt.

Ich habe ihr vorhin zur Sicherheit Amoxiclav Antibiotika gegeben, weil ich einfach da schonmal eingreifen will, wenn da irgendwas nicht stimmt. Das sage ich morgen auch dem Arzt und das werde ich ihr auf alle Fälle noch einige Tagen geben. Es sei denn der Arzt verschreibt ein anderes Antibiotika. Sie stand aber die ganze Zeit unter Antibiotika. Sie hatte vor 10 Tagen eine Convenia Spritze bekommen, die gestern morgen ausgewirkt hatte.

Ansonsten geht es ihr gut und sie verhält sich ganz normal, sie frisst und trinkt, putzt sich. Ich kann sonst nix auffälliges an ihr entdecken. Das einzige waren diese 2 krampfartigen Anfälle, die ich heute zum ersten Mal beobachten konnte. Die aber nur dann gekommen waren als sie geschlafen hatte, nicht im wachen Zustand! Die OP ist heute genau 3 Wochen her und seit 1 Woche ist das Serom, was sie hatte, auch nicht mehr da. Es ist nur noch ein kleiner Knubbel zu sehen und zu fühlen, der jetzt dort an der Stelle ist. Wundflüssigkeit ist da nicht mehr drin. Ich weiß jetzt nicht ob das damit wirklich zu tun hat, oder ob es vielleicht wirklich ein Haarproblem ist. Aber ehrlich gesagt kann ich mir das nicht vorstellen. Ich habe schon Angst das sie sowas wie Tetanus, also einen Wundstarrkrampf hat, aber dann würde sie sich doch ansonsten nicht völlig normal verhalten oder? Ich kann mir das einfach nicht erklären.

Vielleicht habt ihr davon schonmal gehört und könnt mir schonmal was dazu sagen, was ich den Tierarzt auch fragen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kati« (4. Oktober 2011, 22:32)


Nala

Katzenmami

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2

Dienstag, 4. Oktober 2011, 22:49

Hallo Kati

also einfach so mal zur "Vorbeugung " AB geben, würde ich nicht! Zu was für einer Vorbeugung!??

Nein, das ist kein Geräusch, das mit dem Haarewürgen zu vergleichen ist. Das ist ein Röcheln, der Körper ist angespannt, die Katze macht sich ganz flach und schiebt den Kopf so nach vorne........

So kenne ich das hier und wenn, dann passiert das aus dem Schlaf heraus, richtig. Ich habe das schon 2 x bei Sando beobachtet, bei Ginny und Isy auch. Ich erschrecke mich auch immer, versuche aber ruhig zu bleiben.

Wenn du da anfängst zu schreien, verursachst du deiner Katze noch mehr Stress, sie hat da schon genügend mit sich zu tun.

Es könnte sein, dass sie/er ein Staubkorn eingeatmet hat oder wenn es gerade immer in der Höhle passiert, auch eine Allergie gegen Hausstaubmilben vorliegt, können auch Katzen haben.

Könnte auch sein, dass ein Haar oder Stück von einem Grashalm im Hals festsitzt.
Liebe Grüße
Margot und die cats

Kati

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Dienstag, 4. Oktober 2011, 23:18

Hi Margot!

Das Antibiotika gebe ich deshalb zur Vorbeugung, weil sie ja immernoch in der Wundheilungsphase ist und den festen Knubbel am Hals hat, wo das Serom gesessen hat. Außerdem hatte sie sich dort vor paar Tagen etwas Wund gekratzt, weil die Heilung wohl juckt. Aber die Wunde ist schon ziemlich verheilt. Ich habe ihr deshalb Antibiotika gegeben, weil ich einfach nicht wusste was ich sonst machen kann. Ich weiss das man nicht so voreilig sein soll, aber ich hatte einfach Angst.

Grashalm kann nicht sein, ich habe kein Katzengras hier und sie kommt ja nicht raus. Vorhin hat sie etwas Katzenmalz bekommen, falls es doch Haare sind. In der Höhle liegt sie schon immer, dann müsste, wenn, die Allergie ganz plötzlich gekommen sein. Das sie gleich zweimal ein Staubkorn eingeatmet hat, wäre ein doofer Zufall, aber möglich ist alles.

Also hattest Du das bei Deinen Katzen auch schonmal? Es hat wirklich so ausgesehen, als ob sie erstickt, weil sie den Mund total aufgerissen hat, so als ob ihr etwas den Hals zuschnürt. Sie hat dabei den Kopf eher nach oben gereckt, nicht nach vorne. Ich habe das bisher noch nie erlebt, deshalb wurde ich so panisch. Mich hat nur gewundert das sie danach wieder völlig normal war und auch nicht schneller geatmet hat, wie man das normalerweise machen würde, wenn man keine Luft bekommen würde. Und wie Du schon gesagt hast, war das die beiden Male immer nur aus dem Schlaf heraus.

Du meinst also das sowas durchaus mal vorkommen kann und nichts schlimmes ist? Sowas wie Tetanus kann es doch nicht sein oder? Dann wären doch da sicher noch andere Sympthome?

Sorry das ich so panisch bin, ich habe nur in letzter Zeit viel mitgemacht. Im Moment liegt sie am Fenster und spielt mit der Gardine und putzt sich. Soweit alles okay bei ihr.

LG, Kati

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mukisa

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 06:07

Guten Morgen Kati,

nein, Tetanus halte ich für absolut unwahrscheinlich und äußert sich anders!
Ich schließe mich Margot an: AB zu geben halte ich in diesem Fall nicht für sinnvoll. Sie hat auch schon viel AB bekommen in den letzten Wochen. Die Wahrscheinlichkeit von Resistenzen wird immer größer, mit jeder weiteren Gabe. Dass nach einem Serom noch ein "Knubbel" da ist, ist normal. Solange da nichts entzündet ist, kein Grund für AB.
Was Du beschreibst, würde ich auch am ehesten als eine Art "Einatmen" von irgendwas werten. Das kann auch Reflexe auslösen, die zur Verkrampfung führen.
Sie nochmal in der TK vorzustellen halte ich für sinnvoll.
Wie war die Nacht? Geht es ihr momentan gut?
Ich wünsche Euch, dass bald mal Ruhe einkehrt. Gute Besserung!
Svenja mit Molly, Barney, Hägar und Jakob- sowie Ruben und Max im Herzen




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5

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 09:55

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich ähnliches schon einmal bei meinen Katzen gesehen habe.

Was die Antibiotika angeht, schließe ich mich den anderen an. So etwas sollte gezielt und nur in Absprache mit dem TA gegeben werden. Das ist keine Notfallmedizin.

Ich kann verstehen, dass Du im Moment etwas dünnhäutig bist, das würde mir sicher nicht anders gehen. Wenn Du unbedingt etwas tun musst, nimm Notfall Bachblüten, am besten nimmst Du die selbst. ;)

Ich könnte mir vorstellen, dass das Ganze auch ein Reflex sein könnte, der durch die OP hervorgerufen wurde. Vielleicht tatsächlich ausgelöst, durch etwas was sie einatmet. Sie reagiert da möglicherweise zur Zeit sensibler als normal. Das würde ich mal bei der TK ansprechen. Anschauen lassen würde ich sie dort auch einmal. Ich finde in solchen Sachen auch, lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Das wird schon wieder. Weiterhin gute Besserung.

Kati

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 10:28

Hallo!

Vielen lieben Dank für die Antworten! Also ich habe sie die ganze Nacht im Auge gehabt, habe selbst kaum geschlafen. Dieser Krampf kam nicht wieder bisher. Sie hat in der Nacht sogar gespielt und ihre Schwester geärgert. Sogar die Schlafzimmertür habe ich offen gelassen und mit einem Ohr war ich immer auf der Hut. Ich habe heute Nachmittag um 17:30 Uhr einen Termin in der Tierklinik, den ich auf alle Fälle wahrnehme. Der Chefarzt schaut sich das alles nochmal an. Wenn alles okay ist, dann bin ich wenigstens beruhigt. Die können dort auch nochmal ein Blutbild machen und alles. Außerdem kann er sich dann noch dieses feste, rosinenartige Überbleibsel des Seroms anschauen. Das sollte eigentlich auch mit der Zeit weggehen...

Ich hoffe sehr, das alles in Ordnung ist und dieser komische Krampf wegbleibt. Wegen dem Antibiotika können eigentlich nur Resistenzen entstehen wenn man es zu kurz gibt, nicht wenn man es auch immer einige Tage gibt. So hat es jedenfalls meine Tierärztin gesagt. Aber natürlich bekommt sie das jetzt nur noch 5 Tage und danach ist dann mal gut. Ihr habt ja Recht das man damit immer etwas warten sollte. Meine Nerven sind nur einfach derzeit total belastet.

Ich melde mich dann heute Abend wieder und sage was der Arzt dazu gesagt hat. Nochmal Danke euch für die Antworten! Hat mir sehr geholfen.

Lg, Kati

Kati

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 20:05

So, wir waren heute nochmal in der Tierklinik. Sie wurde gründlich untersucht und es wurde so nichts auffälliges gefunden. Mit der Wundheilung scheint auch alles bestens zu sein. Er sagte das diese Krämpfe wohl eher nichts mit der OP oder deren Folgen zu tun hat. Er meinte das es sehr wahrscheinlich eine fokaler Anfall gewesen ist, also eine fokale Epilepsie. Dafür würden auch die Anfälle aus der Ruhe heraus, sprechen. Also während sie geschlafen hat. Das bedeutet das irgendeine Ursache diese Krämpfe ausgelöst hat. Das kann eine leichte Vergiftung sein, Schlafmangel, Vitaminmangel oder sonstiges. Er hat sie wirklich gründlich untersucht und hat so Tests gemacht über Streckungen bis Augen ausleuchten und sowas. Außerdem hat er geschaut ob sie Probleme mit dem Kiefer hat, das z.B. der Kiefer sich aushängt und dann wieder einrenken muss. Alle Tests hat sie bestanden. Er meinte das diese beiden fokalen Anfälle auch eine einmalige Sache gewesen sein können, das kommt schonmal vor. Es muss nicht nochmal auftreten. Sollte es aber doch wieder in kurzer Zeit vorkommen, dann sollte man mal ein MRT machen um die Ursache dafür zu finden. Da er aber vor kurzem ein CT vom Kopf gemacht hat und auch ein großes Blutbild, und dort auch alles in Ordnung war, sollte ich mir keine Gedanken machen. Er meinte das Katzen eher selten zu schlimmen epileptischen Anfällen neigen und selbst wenn eine Katze Epilepsie hätte, wäre das eigentlich für den Besitzer schlimmer als für das Tier selbst. Ein Tier kann damit genauso alt werden wie ein gesundes Tier, solange die Anfälle nicht mit Tumoren verbunden sind.

Das ich ihr Amoxiclav gegeben habe, fand er sogar gut und wäre richtig gewesen, er hätte ihr heute so oder so etwas gespritzt. Es wäre schon gut zur Sicherheit, weil man ja nicht 100% sagen kann von was die beiden Anfälle gekommen sind. Ich soll ihr noch bis Sonntag zu Ende geben.

Letztendlich hat er mir aber Entwarnung gegeben, das es nichts bedenklich wäre, da er bei der gründlichen Untersuchung nichts auffälliges finden konnte. Mir ist übrigens eingefallen, das mein Salem auch mal so einen Anfall hatte, er ist dabei allerdings wie wild durch das Haus gerannt und hatte auch den Mund auf und hat gesabbert. Er war völlig irritiert. Ich dachte er hätte sich verschluckt und habe ihn kurz geschüttelt, danach war es wieder gut. Das war aber wohl auch so ein fokaler Anfall. Es ist seit dem auch nicht mehr vorgekommen. Vielleicht haben Katzen sowas mal und man bekommt es nur nicht immer mit. Vielleicht kann man sowas mit einem Wadenkrampf vergleichen? Keine Ahnung.

Ich bin auf jeden Fall froh, das ich heute dagewesen bin, da es mich doch sehr beruhigt hat. Ich weiß jetzt was es wohl möglich war und das sowas nicht wirklich bedenklich wäre. Jetzt hoffe ich nur noch das die Anfälle weiterhin ausbleiben und es tatsächlich nur eine einmalige Sache war gestern. Ich habe auf jeden Fall aufgehört ihr Arnica und Calendula Globulis zu geben, es kann ja auch sein, das sie das Calendula nicht wirklich verträgt. Außerdem braucht sie die jetzt ja nicht mehr.

Oh, man es muss jetzt wirklich mal ein Ende haben mit den Katzenkrankheiten hier. Ich denke ich habe die letzten Monate genug mitgemacht für die nächsten Jahre!

Lg, Kati

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Nala

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 20:46

Wobei ich mir immer noch nicht vorstellen kann, dass AB bei so einem "Anfall" gut sein kann oder soll, wozu gut?
"Schütteln" jedoch auf keinen Fall!

Wie kannst du eine leichte Vergiftung ausschließen, wenn er das auch eingeräumt hat?!
Liebe Grüße
Margot und die cats

Kati

Superdosi-Mama

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 21:51

Wobei ich mir immer noch nicht vorstellen kann, dass AB bei so einem "Anfall" gut sein kann oder soll, wozu gut?
"Schütteln" jedoch auf keinen Fall!

Wie kannst du eine leichte Vergiftung ausschließen, wenn er das auch eingeräumt hat?!


Er meinte das Antibiotika sollte nochmal ein paar Tage sein, weil er ja auch nicht 100% sagen konnte woran es genau lag. Ob es jetzt wirklich ein fokaler Anfall war kann er mit absoluter Sicherheit ja auch nicht sagen. Und sie ist ja noch mitten in der Wundheilung. Zur Sicherheit wäre es schon besser. Ich meine der Mann hat viel Erfahrung und bildet sich ständig weiter, er wird schon wissen was zu tun ist. Mal ehrlich was ist denn auch so schlimm daran wenn sie Sicherheitshalber noch ein paar Tage Antibiotika bekommt? Eine Resistenz kann sie davon nicht bekommen. Sie hatte ja in letzter Zeit nicht ausschließlich Amoxiclav bekommen, sondern auch mal Convenia nach der OP und bei dem Serom wegen der Punktierung. Schaden tun ihr die 5 Tage länger auf keinen Fall und sicher ist sicher.

Ich schließe doch gar keine Vergiftung aus, wie kommst du darauf? Da hast du was falsch verstanden. Es könnte z.B. sein, das sie das Calendula C30 nicht vertragen hat. Kann aber alles mögliche sein.

Leicht geschüttelt hatte ich den Salem damals nur, weil ich dachte er hat sich verschluckt und ihm steckt was im Hals. Bei Menschen macht man dann ja auch diesen Griff. Das hatte ich damals auch gemacht. Danach war ja wieder alles okay mit ihm. Was soll man denn sonst in so einer Situation machen, wenn man nicht genau weiß was los ist. Für mich sah es damals auch so aus, als ob er keine Luft mehr bekam. Und bei Devy hatte ich auch erst versucht sie aus dem Höhlchen zu bekommen, weil ich nicht wusste wie ich ihr sonst helfen kann. In so einer Situation hat man erstmal nur Panik und versucht alles um zu helfen.

Letztendlich gehe ich immer zum Tierarzt wenn etwas ist, mehr kann man doch wirklich nicht machen.

Lg, Kati

Ralf

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10

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 21:52

Hab jetzt nicht alles gelesen und beziehe mich nur auf den Eingangspost:

Das aufgerissene Mäulchen lässt mit ziemlicher Sicherheit darauf schliessen, dass die Katze etwas "loswerden" will/wollte. Es kann durchaus sein, dass sie z.B. ein Schnurrhaar im Rachen hatte. Auf jeden Fall die Katze in solchen Augenblicken nicht auf die Seite legen oder sonst wie bedrängen! Dass die Katze dann faucht ist eine logische Reaktion - häng mal über dem WC beim reiern und es versucht dich einer auf den Boden zu legen...

Ich denke daher, dass es eher etwas harmloses war. Leider sieht und hört sich das bei Katzen immer schlimmer an als es ist, wenn sie röcheln. AB halte als vorbeugende Maßnahme halte ich für wenig sinnvoll. Ich würde AB nur dann einsetzen, wenn es absolut angezeigt ist.

Kati

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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 22:00

Hallo Ralf!

Ich habe sie nicht auf die Seite gelegt, sie hat sich selbst für kurze Zeit auf die Seite gelegt! Leider wird hier oft etwas missverstanden. Ich lege doch die Katze in so einer Situation nicht auf die Seite, außerdem geht das doch auch garnicht. Ich kam in der Höhle doch eh kaum an sie ran. Letztendlich hat der Arzt gesagt das es okay war das ich ihr Antibiotika gegeben habe und er ihr heute eh vorsichtshalber etwas gegeben hätte. Ihr dürft nicht vergessen, sie ist vor kurzem am Hals operiert worden, ihr wurde die Speicheldrüse, die Zyste und ein Lymphknoten entfernt. Danach hatte sie ein großes Serom, das 7-8 mal punktiert werden musste. Die Wundheilung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Ob die Krämpfe damit zusammenhängen weiß man nicht. Er meinte eher nein, aber genau kann man das ja nicht sagen. Jetzt bekommt sie halt noch bis Sonntag das Antibiotika und dann ist gut.

Die Hauptsache ist doch sie wird wieder völlig gesund und ich kann mal durchatmen.

Lg, Kati

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Nala

Katzenmami

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12

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 08:42

Da ist wirklich ein Missverständnis entstanden, denn so wie du es geschrieben hattest, bekam sie das AB nicht wegen des Seroms, sondern du hast es ihr auf grund dieses Anfalls "vorsorglich" gegeben. Und das macht keinen Sinn, denn ein AB sollte nicht mal einfach so verabreicht werden.

Du hast sie auch nicht auf die Seite gelegt, sondern vor Schreck geschüttelt, wie du schreibst, aber auch nicht diese Katze sondern eine andere, die das auch schon hatte.

Sicher ist es am wichtigsten, dass es ihr wieder gut geht, aber du hattest ja um Meinungen gebeten ;)

Sando hatte das heute Morgen übrigens auch, er hatte sich beim Erbrechen verschluckt.
Liebe Grüße
Margot und die cats

Ralf

Cheffe

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13

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 09:30

Hallo Ralf!

Leider wird hier oft etwas missverstanden...


Hab jetzt nicht alles gelesen und beziehe mich nur auf den Eingangspost:

Auf jeden Fall die Katze in solchen Augenblicken nicht auf die Seite legen oder sonst wie bedrängen!


Mein genanntes "auf die Seite legen..." bezog sich nicht auf das von dir erwähnte Verhalten der Katze, daher auch die Ergänzung "oder sonst wie bedrängen". Schreien oder panische Reaktionen sollten grundsätzlich vermieden werden, da es ggf. die Reaktionen der Katze im schlimmsten Fall unkontrollierbar machen kann - mit ungewissem Ausgang.

Kati

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 09:33

Ja manchmal drücke ich mich vielleicht undeutlich aus, weil ich immer versuchen will, alles so genau wie möglich zu schreiben. :) Das Antibiotika bekommt sie nur noch wegen der Wundheilung zur Sicherheit. Bei bestätigteb, wirklichen fokalen Anfällen alleine würde das wirklich keinen Sinn ergeben, denn dagegen gibt es kein Mittel. Das ist ja erschreckend das sich Sando beim Erbrechen verschluckt hat! Der arme, aber es scheint ja alles gut gegangen zu sein. Vielleicht hat sich Devy ja auch zweimal beim schlafen zweimal verschluckt. Das wäre ein doofer Zufall, aber möglich ist das auch. Letztendlich konnte der Arzt das auch nicht zu 100% sagen, da sie alle Tests bestanden hatte und bei der Untersuchung absolut unauffällig war. Man kann halt nur weiter beobachten.

Wusstet ihr das es auch eine Art Anfall ist, wenn Katzen manchmal ihre 5 Minuten haben und dabei nur wild durch die Wohnung rennen? Hat der Arzt mir gestern erzählt. Er sagte, man konnte bisher noch nicht wirklich ergründen warum Katzen das ab und an haben. Es scheint aber auch eine Art harmloser Anfall im Gehirn zu sein, der denen diesen Kick gibt. Fand ich sehr Interessant. :thumbup:

Lg, Kati

Ralf

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15

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 10:10

Grundsätzlich ist es natürlich richtig auf seinen TA zu hören. Dennoch sollte man immer aktiv an der Behandlung seiner Katze mitwirken. Dazu gehört auch, dass man seinen TA mit anderen Erfahrungen konfrontiert und Möglichkeiten aufzählt, die man beispielsweise bei anderen Katzenhaltern feststellen konnte. Jeder wirklich gute TA wird darauf eingehen und erklärend dazu Stellung nehmen und das Für und Wider abwägen. Solche Tierärzte erweitern so auch ihr Wissenspektrum und nehmen Hinweise gerne zur Recherchegrundlage. Unser TA z.B. gehört zu diesen TÄ.

Was Sando betrifft, da sehe ich keinerlei Probleme, da dies fast alle Katzen haben, dich kenne. Daher erachte ich das - ebenso unser TA - für völlig normal. Die Geräuschentwicklung dabei mag allerdings auf den ein oder anderen Katzenhalter besorgniseregend wirken. Liegt kein Wespenstich etc. vor, ist das alles aber in der Regel unbedenklich.

Das Katzen mal ihre "5 Minuten" haben ist vermutlich eher eine Instinktfunktion der Katze. In diesen 5 Minuten laufen sie auf Hochtouren und jeder Muskel und jede Sehne ist dann in Aktion, das Herz wird bis zum Anschlag belastet. Ich denke, dass ist eher ein instinktiver "Check-Up" der sich auf diesen (für den Menschen) euphorische Weise äussert. Für Tiere haben solchen Aktionen immer einen tieferen Sinn. Der Mensch schliesst leider immer von sich selbst (dem intelligenten Wesen) auf das Tier und interpretiert gerne das Verhalten, als ginge es um menschliche Gefühle etc. Das trügt halt in der Regel sehr häufig und das Verhalten einer Katze z.B. wird fehlgedeutet. Menschen "vermenschlichen" sehr häufig unbewusst, weil sie erwarten, dass das Tier über die gleichen Gefühlsregungen etc. verfügen. Ob zum Beispiel eine Katze "Glück" empfinden kann, werden wir als Menschen wohl niemals erfahren. Wir Menschen dichten es den Tieren aber gerne an, weil wir uns selbst auf diese Weise wohler fühlen, in dem wir das "positive" Verhalten der Katze als Alibi dafür hernehmen. Ich behaupte nach wie vor, das die Instinkte der Katze die Intelligenz des Menschen um Welten übertreffen.

Kati

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Donnerstag, 6. Oktober 2011, 14:14

Das was der Tierarzt mir über diese 5 Minuten gesagt hat, ist wohl ein Fakt. Es konnte bisher nicht festgestellt werden warum das passiert, Auslöser ist aber wohl ein kurzer Tick im Gehirn. Warum das auftritt ist wohl für alle Forscher bisher ein Rätsel! Das hat wohl eher nichts mit einem Instinktverhalten zu tun, soweit ich das verstanden habe. Aber ist ja auch egal.

Dieser Arzt ist Chefarzt, Chirurg, Fachtierarzt und Orthopäde in einer Tierklinik, was heißt das er viel mehr mitbekommt und fast ausschliesslich schwerere oder seltenere Fälle reinbekommt. So einem Arzt vertraue ich mehr als einem gewöhnlichen Tierarzt. Der wird schon wissen was er macht und wie er behandelt. Ich war in den letzten Monaten bei insgesamt 6 verschiedenen Tierärzten mit 2 meiner Katzen. So ein Wissens- und Erfahrungsspektrum wie der Arzt in der Tierklinik, hatte keiner der anderen. Aber das ist ja nur logisch.

Ralf

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17

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 16:32

Für einen "Fakt" halte ich es nicht. Diesbezüglich gibt es zu viele unterschiedliche Forschungsstudien. Tendenziell ist diesen zu entnehmen, dass es sich um eine Instinkreaktion handelt.

Wie gut ein Arzt in der Praxis tatsächlich ist, hängt davon ab, wie intensiv er sich mit der Thematik befasst. Über ein theoretisches, umfangreiches Wissen verfügen auch Jungärzte. Wenn jemand sich mit vielen Teil- Bereichen beschäftigt, dann bedeutet das in der Umkehr, dass er in keiner Sache "speziell" ist. Ein einziges Arztleben reicht nicht aus, um eine einzigen Bereich der Medizin abzudecken. Ob jemand "Chefarzt" in einer Klinik ist, sagt nichts über seine Qualitäten. Unser Dilan wurde von einem "Chefarzt" falschbehandelt, mit der Folge, dass er verstarb.

Nach welchen Kriterien du einen Arzt beurteilst bleibt natürlich dir selbst überlassen. Allerdings sollte man nicht "logisch" schlussfolgern, dass ein TA in einer Klinik, der nach aussen hin über eine imposante Reputation verfügt, tatsächlich ein engagierter und gewissnehafter TA ist. Wäre zwar sicher wünschenswert, ist aber in vielen Fällen ein Trugbild. Die schlechtesten Erfahrungen haben Margot und ich mit Tierkliniken gemacht. Du siehst, so unterschiedlich können Erfahrungen sein. Allerdings sind wir heute in der Lage schnell zu erkennen, wen wir als "Arzt unseres Vertrauens " tendenziell richtig einschätzen können.

mukisa

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Freitag, 7. Oktober 2011, 13:36

Ob jemand "Chefarzt" in einer Klinik ist, sagt nichts über seine Qualitäten. Unser Dilan wurde von einem "Chefarzt" falschbehandelt, mit der Folge, dass er verstarb.

Das ist in der Humanmedizi in absolut genauso (leider). Oft ist der Chefarzt nur der geschickteste Verhandler, oder der beste Wirtschaftler, oder er hat die spitzesten Ellenbogen sprich die gnadenlosesten Methoden, die Kollegen "wegzubeißen"...
Aber sorry für dieses off-topic.
Dass Resistenzen sich nur bilden, wenn man AB zu kurz gibt, ist leider falsch. Ganz so einfach ist das nicht mit der Resistenzentwicklung. In der Humanmedizin gibt es immer mehr "Problemkeime" und sogar Todesfälle wegen multiresistenter Keime. Grund ist der viel viel viel zu häufige, oft ungezielte Einsatz von AB. Damit will ich jetzt nicht die Behandlung in diesem speziellen Fall kritisieren. Nach so einer OP, gerade im Mund-Rachen-Raum, kann eine Antibiose durchaus Sinn machen, auch vorbeugend ohne dass eine Infektion vorliegt. Da will ich die Entscheidung der Tierklinik nicht in Frage stellen. Wollte nur generell nochmal betonen, dass eben in Human- und Tiermedizin in Deutschland viel zu großzügig AB gegeben werden. (In den Niederlanden z.B. wird da komplett anders mit umgegangen, mit der Folge, dass Multiesistenzen dort quasi nicht vorkommen...)
Schön, dass es Deiner Katze wieder gut geht. Und ich drücke die Daumen, dass es jetzt alles ausgestanden ist!
Svenja mit Molly, Barney, Hägar und Jakob- sowie Ruben und Max im Herzen




Kati

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19

Sonntag, 9. Oktober 2011, 00:49

Ja das sehe ich alles ein und stimme ich auch zu. Bei diesem Arzt ist es aber schon so, das er wirklich gut ist. Er bildet sich auch ständig weiter. Ich war schon bei einigen Tierärzten und kann das daher auch feststellen und das sagt auch mein Gefühl. Er macht den Job auch mit viel Herz. Generell ist aber niemand unfehlbar und perfekt, das ist auch nicht möglich. Das sie jetzt nochmal Antibiotika bekommt, ist auf jeden Fall nochmal okay und Sinnvoll. Die Wundheilung ist noch in vollem Gange, das merkt man auch daran, das sie die Stelle, wo jetzt das eingetrocknete Serom ist, immernoch ziemlich juckt. Sie kratzt sich da leider noch ziemlich oft. Aber Gott sei Dank macht sie das vorsichtig, aber eine Kruste ist da schon. Bin mal gespannt wann dieser Knubbel endlich weg geht, aber das wird noch Wochen dauern wahrscheinlich.

Lg, Kati

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